Energy Blog

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Der Markt für Energiedienstleistungen ist hart umkämpft. Während das lokale Handwerk weiterhin eine starke Rolle spielt und neue Wettbewerber wie 1KOMMA5° oder Enpal Marktanteile gewinnen, tun sich viele Energieversorger und Stadtwerke noch schwer, ihr Potenzial in Abschlüsse zu übersetzen.

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Die Elektromobilität gewinnt in Deutschland wieder deutlich an Dynamik. Von Januar bis Mai 2026 wurden nach KBA-Daten rund 284.000 batterieelektrische Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 40,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anteil reiner Elektrofahrzeuge an den Pkw-Neuzulassungen lag in den ersten fünf Monaten bei 23,9 Prozent, im Mai 2026 bereits bei 25,0 Prozent.

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Der größte Belastungsfaktor für Stadtwerke ist aktuell der hohe Investitionsbedarf. In der neuen Stadtwerke Kooperationsstudie 2026 von Kreutzer Consulting GmbH und Grubengold GmbH geben 51 % der Befragten an, dass ein hoher Investitionsbedarf in Infrastruktur, IT und neue Geschäftsmodelle „voll zutrifft“. Weitere 30 % bewerten diese Aussage mit „trifft eher zu“. Der Mittelwert liegt damit bei 4,21 von 5.

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Die Stadtwerkestudien von BDEW und EY der vergangenen Jahre zeigen ein klares Bild: Stadtwerke stehen gleichzeitig vor mehreren gleichzeitigen Umbrüchen. Energiewende, Wärmewende, Digitalisierung, Fachkräftemangel, IT-Sicherheit, Regulatorik und Finanzierung sind jeweils für sich selbst bereits große Herausforderungen, greifen aber auch ineinander.

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Die Energiewende verändert den Verteilnetzbetrieb grundlegend. Dezentrale Einspeisung, neue und zunehmend verteilte Lastzentren, Groß- und Gewerbespeicher in unterschiedlichen Ausprägungen sowie sektorübergreifende Anwendungen erhöhen den Bedarf an leistungsfähigen, steuerbaren und resilienten Netzen. Netzverstärkung und Netzausbau bleiben damit zentrale Handlungsfelder der kommenden Jahre.

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Während über viele Jahre klassische Festpreisprodukte im B2B-Segment dominierten, entwickeln Energieversorger heute zunehmend flexible und marktnähere Beschaffungsmodelle. Der B2B-Energiemarkt unterliegt damit aktuell grundlegenden Veränderungen. Treiber dieser Entwicklung sind volatile Energiepreise, gestiegene Absicherungskosten sowie ein wachsendes Bewusstsein vieler Unternehmen für Energiekosten, Eigenerzeugung und Flexibilitätspotenziale.

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Für 51 % der Hauseigentümer zählen Freunde und Familie zu den wichtigsten Informationsquellen rund um Energiewende-Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen oder Wallboxen. 44 % informieren sich über Artikel und Websites mit Testberichten und Produktvergleichen, 34 % über Medienbeiträge von Fachleuten, Journalisten oder Content-Machern. Dies geht aus dem kürzlich erschienenen EDL-Kompass 2026 von Kreutzer Consulting und NORDLIGHT research hervor.

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Die Customer Journey im Energiemarkt wird weiter komplexer: Digitale Touchpoints gewinnen an Bedeutung, Vergleichsportale bleiben zentral – gleichzeitig verändert sich das Zusammenspiel der Vertriebskanäle entlang des Wechselprozesses spürbar. Doch über welche Kanäle informieren sich Kunden heute tatsächlich? Und noch wichtiger: Welche Kanäle führen am Ende wirklich zum Vertragsabschluss? Antworten darauf liefert die im Juli 2026 erscheinende Vertriebskanalstudie Energie 2026 von Kreutzer Consulting und NORDLIGHT research.

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Grundversorger konnten im eigenen Versorgungsgebiet ihre Kundenverluste im Strom-Gewerbemarkt im zweiten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund zwei Prozentpunkte reduzieren. Überregional vertrieblich aktive Grundversorger haben mit rund 27 % jedoch deutlich mehr Kunden verloren als im zweiten Halbjahr 2024.

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Die Bundesregierung setzt ein klares Signal: Deutschland soll zum führenden Standort für digitale Infrastruktur werden. Mit der neuen Rechenzentrumsstrategie werden die Kapazitäten bis 2030 mindestens verdoppelt, im Bereich KI und High-Performance-Computing sogar vervierfacht.

Was nach Digitalpolitik klingt, ist in Wirklichkeit vor allem eines: ein energie- und infrastrukturpolitisches Thema – und damit hochrelevant für Energieversorger.